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Wyoming und South Dakota |
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01.06.2009 |
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Seite 1 von 8 Erlebnistour in den Nationalparks in Wyoming und South Dakota.
Reisezeit: Juli – August 2008
Wieder einmal sind wir, die vier Freunde von der Schwäb. Alb, unterwegs mit einem Mietauto und unserer seit Jahren bewährten Zelt-Ausrüstung. Die Reise dauert 28 Tage und wir haben ingesamt 6675 km zurückgelegt.

Der nachfolgende Bericht soll ihnen einen kleinen Überblick über die eindrucksvolle Natur vermitteln die wir erleben konnten. Natürlich ist eine solche Tour auch sehr gut mit Übernachtungen in Motels oder Hotels zu machen.
Wir bevorzugen aber immer wieder die für uns schönere Variante im Zelt und in der freien Natur.
Folgende Nationalparks und Landschaften haben wir besucht: Grand Teton NP, Wyoming Yellowstone NP, Wyoming Devils Tower Natl. Monument, Wyoming Mount Rushmore Natl. Monument, South Dakota Black Hills und Custer State Park, South Dakota Badlands NP, South Dakota Scotts Bluff Natl. Monument, Nebraska Flaming Gorge Rec. Area, Wyoming
 Reiseverlauf
Unser Abflug von Stuttgart über Paris direkt nach Salt Lake City der Hauptstadt von Utah. Wir überfliegen auf unserer Route Island und Grönland, werden mit einer fantastischen Sicht belohnt und können tief eingeschnittene Gletscher und vereiste Flüsse, aus ca. 10.000m Flughöhe auf beiden Inseln bewundern.
Unser Ziel ist Salt Lake City, Utah. 1847 wurde die Stadt von den Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, auch Mormonen genannt, gegründet. Sie waren die ersten Weißen, die sich in Utah niederließen. Der Tempelplatz ist das Zentrum der Mormonenwelt, wo der erste Tempel, das Tabernakel steht. (das zuhause des bekannten Mormonen Tabernakelchors) Mit rund 200.000 Einwohnern ist es auch die größte Stadt des Staates. Im Ballungsraum leben rund eine Million Menschen. Im Jahr 2002 war Salt Lake City Austragungsort der Olympischen Winterspiele.
Die Stadt liegt in einem großen Tal, dem Salt Lake Valley. Wie die meisten Städte, die sich nördlich und südlich von Salt Lake City erstrecken (wie Ogden und Provo) liegt es am Fuße der Wasatch Mountains, welche sich an manchen Stellen eindrucksvolle 2.000 Meter über dem Tal erheben. Das Winterklima ist wegen des ausgleichenden Effekts des Großen Salzsees nicht so rau wie in Cheyenne oder Denver. Die Temperaturen fallen selten längere Zeit unter -18 °C. Durchschnittlich etwa achtmal im Jahr werden 38 °C überschritten, diese Tage sind allerdings nicht so unangenehm, da es sich um eines der trockensten Gebiete des Landes handelt. Nach der Ankunft am frühen Nachmittag übernehmen wir am Flughafen von Salt Lake, unser Mietauto, einen grossen 4-türigen Van und ohne großen Aufenthalt geht die Fahrt weiter auf der Interstate 15 North vorbei an Brigham City und auf dem Hyw. 89 nach Logan/Utah. Dort verbringen wir die Nacht in einem stilechten, alten Motel und in urigen Betten die aus Baumstämmen gezimmert sind. Old Trapper Inn heißt die Unterkunft, Preis 54.60 pro Zimmer.
 Capitol und Sitz des Gouveneurs |  Gründungsdenkmal der Stadt |  Brücke aus Elk-Geweihen |  Koa-Campground bei Jackson |
Wir haben sehr gut geschlafen und starten in den nächsten Tag. Das Wetter ist sonnig und warm. Wir fahren weiter auf der 89 North über den landschaftlich sehr schönen Salt River Pass nach Afton / Wyoming. Ein kurzer Stop um die weltberühmte Brücke aus Elk-Geweihen, die die Strasse überspannt, zu bestaunen.
Am Snake River KOA-Campground, einige Meilen vor Jackson, angekommen, beziehen wir dann unser gemietetes Indianerzelt (TeePee) für diese Nacht. Nachdem unsere Sachen zum Übernachten (Schlafsack, Matrazen, usw.) ausgepackt sind machen wir noch einen kurzen Abstecher an den Snake River um in den reißenden Stromschnellen von den Surfern und Raftingbooten noch einige Bilder zu machen und den Tag ausklingen zu lassen. Die Nacht im Zelt am Fluß war gut, aber ziemlich frisch und etwas feucht,. Schnell kam die Sonne wieder und wir ließen uns das Frühstück (Rührei mit Schinken in der Pfanne auf dem Gas-Grill zubereitet) schmecken.
Anschließend fahren wir in das Städtchen Jackson, sie ist im typischen Western-Stil gebaut. Mit der 1 Million Dollar Cowboy-Bar und täglich stattfindenden Schießereien auf der Hauptstraße, ein Touristenmagnet. Am Stadtpark stehen die riesigen Tore aus Elk-Geweihen. Wir kaufen unseren Proviant für die nächsten Tage im Supermarkt denn für heute haben wir noch die Weiterfahrt in den Grand Teton Natl. Park geplant.
Unser Fahrzeug ist vollbeladen bis unters Dach. Bei vier Personen ist es wichtig ausreichend Stauraum zu haben. Deshalb beim Mieten darauf achten, daß die angebotenen Autos groß genug sind. Für uns sind drei Sitzreihen wichtig und auf beiden Seiten sind Schiebetüren zweckmäßig. Die dritte Sitzreihe wird komplett umgeklappt und so entsteht eine große Ladefläche. Die Zeltausrüstung kann so über den Reisetaschen verstaut werden und ist immer griffbereit.
Einige Meilen hinter Jackson beginnt bereits der Nationalpark. Bei bedecktem Himmel fahren wir durch das landschaftlich schöne Hochtal von Jackson Hole und nach einer kurzen Begegnung mit einem Schwarzbären am Jenny Lake, schlagen wir dann am Signal Mountain Campground (18 €/Nacht) direkt am Jackson Lake gelegen, unsere Zelte auf und bleiben ein paar Tage in dieser Gegend.
GRAND TETON NATIONALPARK – WYOMINGS steilste Zähne Gegründet 1929 – 1257m² Kilometer, Vergleich etwa 3x die Grösse des Gardasees.
 One Million Dollar Cowboy Bar |  Grand Teton Natl. Park, Wyoming |  Grand Teton Natl. Park, Wyoming |  Aufstieg zum Cascade Canyon, |
Er besteht im wesentlichen aus zwei sehr unterschiedlichen Landschaften – der über 4000m steil aufragenden Teton Range (Gebirge), sowie dem rund 80km langen und 20km breiten Hochtal Jackson Hole, das von dem noch jungen Snake River durchflossen wird. Am Fuße der gezackten Bergkette liegen fünf malerische Bergseen, von denen der Jackson Lake der größte ist. Die höchsten Berge sind: Grand Teton 4197m, Middle Teton 3903m, South Teton 3814m und der Mount Owen 3940m.
Blühende Bergwiesen mit gelber Balsamwurzel, Arnika, Gauklerblume, Sonnenblumen, Lupinen und Indian Paintbrush. Gabelantilope, Schwarzbären, Bisons, Rehe, Wapiti-Hirsche, Elche(Moose), Trompetenschwäne und Kanadagänse. Wir besuchen Menhor´s Ferry – Ein Museum mit Kaufladen/Wohnhaus u. Stallungen und die in der Nähe liegende Chapel of the Transfiguration, eine kleine zauberhaft gelegene Kapelle ganz aus Holzstämmen erbaut.
Die Wanderung am nächsten Tag führt uns zum Jenny Lake und mit dem Ausflugsboot geht es über den See. Auf den ersten paar Kilometern zum Cascade Canyon, vorbei an den Hidden Falls und am Inspirations Point treffen wir noch viele Wanderer. Je weiter wir aufsteigen, umso weniger Leute sind unterwegs. Schon weit oben, müssen wir aber feststellen das der Weg zum Lake Solitude nicht möglich ist, denn es liegt noch sehr viel Schnee in diesem Hochtal und im Canyon.
 Grand Teton Natl. Park, Wyoming |  Yellowstone Natl. Park, Wyoming |  Überschwemmung nach dem Hagelschauer |  Old Faithful Geyser |
Bei strahlendem Sonnenschein suchen wir uns einen Rastplatz hoch über dem See und geniessen die herrliche Aussicht. Ein weiterer Höhepunkt an diesem Spätnachmittag ist der Abstecher auf den Signal Mountain. Die Strasse beginnt in der Nähe der Signal Mountain Lodge und führt ca. 6 Mi. den Berg hoch, sie ist aber für grössere Fahrzeuge (Womo's) gesperrt. Am späten Nachmittag haben wir einen herrlichen Blick auf die Teton Range und sehen noch einige Moose (Elche) und Hirsche. Mit einem großen Lagerfeuer vor dem Zelt und einem herrlichen Blick auf die Berge beschließen wir den Tag.
Unsere Fahrt geht weiter nach Norden in den ca. 45 Meilen entfernten Yellowstone Natl. Park. Durch den Südeingang vorbei am Grand Village und West Thump Geyser Basin fahren wir zum Old Faithful Geyser.
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Der Bericht und die neue Galerie mit eindrucksvollen Bildern von Wyoming /South Dakota Ein neuer spannender Reisebericht ist fertiggestellt und veröffentlicht. |
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